Flamenco – Jerez


Jerez de la Frontera gilt als die Wiege des Flamenco. Doch in Folge des Nomadentums der Zigeuner hat er sich im Endeffekt in anderen andalusischen Städten wie Sevilla und Granada etabliert. Bis vor kurzem erhielten die Zigeuner keinerlei Anerkennung für ihr Mitwirken bei der Entstehung der Flamenco Tradition. Jedoch waren sie schon jeher die besten Darsteller dieser Kunst.

Jerez beheimatet eine groβe Zigeunersiedlung, die bis heute ein umfangreiches Repertoire an Zigeunerliedern angesammelt hat, beginnend im 18. Jhdt. mit dem Sänger Tío Luis el de la Juliana. In Jerez ist der Flamenco noch immer lebendig und wurde über viele Flamenco Familiengenerationen weitergegeben:

Los Carrascos, los Junqueras, los Vargas, los Valencias , los Cepero usw. Aus diesen Familien stammen einige der bekanntesten Künstler wie etwa Agujetas, José Mercé , Moraíto, Juan Mojama und viele mehr.

Als Teil seiner Identität und Tradition unterstützt und fördert Jerez den Flamenco auf der ganzen Welt.

Felix Grande sagte: “Eine der schönsten musikalischen Stilrichtungen der Erde, eine der reichsten an Trost und Trauer, die jemals von menschlichem Genie, Schmerz und Erinnerung geschaffen worden ist. Eine Stimme, die uns von den Sorgen und der Arroganz des Marginalismus erzählt, die sich zu einem wahren Kunstwerk entwickelt hat”.

Cristina Hoyos (bekannte Tänzerin) sagte: “Flamenco kann man nicht verstehen, man muss ihn fühlen. Der Zuschauer auf dem Stuhl muss fühlen, dass das, was man macht etwas auβergewöhnliches ist”.

Antonio Canales (Flamenco Tänzer) sagte: “Heute kann jeder mit einem groβen Herzen Flamenco verstehen”.

Paco de Lucía (Gitarrist) sagte: “Sich lebendig fühlen heiβt immer neue Überraschungen und Nuancen zu entdecken”.

 
 
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